„Was kostet eine Website?" ist wahrscheinlich die häufigste Frage, die ich bekomme. Und die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an. Aber das ist keine Ausrede: es gibt konkrete Faktoren, die den Preis bestimmen. In diesem Artikel erkläre ich, was hinter den Zahlen steckt, was du für 299 €, 500 € oder 3.000 € bekommst, und wann welche Lösung sinnvoll ist.
Drei Wege zu einer Website, drei völlig verschiedene Welten
Wenn du eine Website brauchst, hast du im Wesentlichen drei Optionen. Sie unterscheiden sich nicht nur im Preis, sondern auch in dem, was du bekommst und was du selbst tun musst.
Option 1: Baukasten oder Template (0 – 300 €)
Anbieter wie Wix, Squarespace oder WordPress-Themes ermöglichen es, selbst eine Website zu erstellen. Die monatlichen Kosten beginnen bei rund 10–20 €, einmalige Themes kosten 30–100 €. Klingt gut. Die Einschränkungen sind aber erheblich:
- Das Design sieht aus wie tausende andere Websites, weil es dasselbe Template ist
- Anpassungen jenseits der Basics erfordern technisches Wissen
- DSGVO-Konformität ist mit US-Diensten schwer herzustellen, Datenschutzprobleme sind vorprogrammiert
- Ladezeiten und SEO-Struktur lassen sich kaum optimieren
- Du zahlst monatlich, ohne je wirklich Eigentümer zu sein
Für wen es trotzdem passt: Wer schnell und günstig eine einfache Visitenkarten-Website braucht, für die SEO keine Rolle spielt, und wer selbst etwas Zeit investieren möchte.
Option 2: Freelancer (ab 200 €)
Ein Freelancer baut deine Website von Grund auf oder passt ein Template professionell an. Du kommunizierst direkt mit einer Person, die das Projekt von Anfang bis Ende kennt. Die Preisspanne ist groß, weil sie vom Umfang abhängt. Eine einfache Landingpage ist günstiger als ein fünfseitiger Firmenauftritt mit Kontaktformular und Blog.
Das ist mein Arbeitsfeld. Weiter unten erkläre ich genauer, was du bei mir für welchen Preis bekommst.
Option 3: Webdesign-Agentur (ab 2.000 €)
Eine Agentur hat Projektmanager, Designer, Entwickler und Texter. Das ermöglicht größere Projekte, bedeutet aber auch mehr Overhead: mehr Abstimmungsrunden, mehr Schnittstellen, höhere Stundenkosten. Für ein komplexes Projekt mit vielen Beteiligten kann das sinnvoll sein. Für einen Handwerksbetrieb oder Selbständigen ist es in den meisten Fällen zu viel.
Teuer bedeutet nicht automatisch gut. Günstig bedeutet nicht automatisch schlecht. Die richtige Frage ist: Was brauchst du wirklich?
Was kostet eine Website beim Freelancer, konkret?
Ich arbeite mit zwei Modellen, je nach Projekt:
Festpreis ab 299 €: Template-Basis
Für einfache Projekte nutze ich professionelle Vorlagen, die ich individuell an dein Branding anpasse. Du bekommst ein sauberes, responsives Design mit deinen Farben, deinem Logo und deinen Texten, schnell und zum festen Preis. Geeignet für:
- Visitenkarten-Websites für Selbständige
- Schnelle Online-Präsenz ohne großes Budget
- Landingpages für einzelne Angebote
Individualdesign ab 499 €: maßgeschneidert
Hier beginne ich von null. Kein Template, keine Einschränkungen. Ich lerne dein Unternehmen, deine Zielgruppe und deine Konkurrenz kennen und entwickle ein Design, das genau dazu passt. Inklusive:
- Eigenes Design, das von deiner Marke ausgeht
- DSGVO-konforme Umsetzung ohne externe Dienste
- Sauberer, wartbarer Code (kein Page-Builder-Chaos)
- SEO-Struktur von Anfang an integriert
- Texte auf Wunsch inklusive, als Computerlinguist ist das mein zweites Standbein
Der genaue Preis hängt von Seitenanzahl, Funktionen und Inhalt ab. Ich mache vor Projektbeginn immer ein konkretes Angebot, keine Überraschungen.
Wovon hängt der Preis ab?
Egal ob Freelancer oder Agentur, diese Faktoren bestimmen den Aufwand und damit den Preis:
- Anzahl der Unterseiten: Eine Landingpage ist günstiger als ein 10-seitiger Webauftritt
- Sonderfunktionen: Buchungssystem, Online-Shop, mehrsprachige Inhalte, Mitgliederbereich
- Texte und Bilder: Lieferst du beides, spart das Zeit. Fehlt beides, kostet es extra
- DSGVO-Anforderungen: Sauber umgesetzt erfordert Sorgfalt, besonders bei Formularen und eingebundenen Diensten
- Wartung und Support: Einmalig oder laufend betreut?
- Domain und Hosting: Meist separat, ich helfe aber bei der Einrichtung
Webdesign in Neumünster und Schleswig-Holstein
Ich bin in Neumünster ansässig und arbeite vor allem für Selbständige, Handwerker und kleine Unternehmen in Schleswig-Holstein, aber auch deutschlandweit remote. Der Vorteil eines lokalen Freelancers: Du redest direkt mit mir. Kein Ticket-System, kein Junior-Entwickler, der dein Briefing zum ersten Mal liest. Ich kenne dein Projekt vom ersten Gespräch bis zum Launch.
Wer eine Website in Neumünster, Kiel, Hamburg, Lübeck oder der weiteren Umgebung braucht und keine große Agentur beauftragen möchte, ist bei mir richtig. Persönlich, transparent, ohne Overhead.
Was kostet eine Website und wann rechnet sie sich?
Eine Website ist keine Ausgabe, sie ist eine Investition. Die richtige Frage ist nicht „Was kostet sie?", sondern „Was bringt sie?".
Wenn deine Website pro Jahr auch nur einen einzigen neuen Kunden bringt, hat sie sich für die meisten Selbständigen bereits amortisiert. Eine gut gemachte Website arbeitet rund um die Uhr für dich, auch wenn du schläfst, im Urlaub bist oder mit einem anderen Kunden telefonierst.
Und umgekehrt: Eine schlechte Website schadet aktiv. Wenn Besucher auf eine langsame, veraltete oder unübersichtliche Seite stoßen, gehen sie und kommen nicht wieder.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich eine Website für unter 200 € bekommen?
Mit einem Baukasten wie Wix oder Squarespace kannst du selbst eine Website erstellen. Einen professionellen Webdesigner für unter 300 € zu beauftragen, ist unrealistisch: Selbst eine einfache Seite erfordert mehrere Stunden Arbeit. Mein günstigstes Angebot beginnt bei 299 € Festpreis für eine Template-basierte Lösung.
Was kostet eine einfache Unternehmenswebsite?
Für eine saubere, professionelle Website mit 4–6 Seiten (Startseite, Leistungen, Über mich, Kontakt) liegen die Kosten beim Freelancer realistischerweise zwischen 500 € und 1.500 €. Der genaue Preis hängt von Inhalt, Design-Aufwand und Sonderwünschen ab.
Zahle ich einmalig oder monatlich?
Bei mir zahlst du einmalig für die Erstellung. Domain und Hosting kommen als separate monatliche oder jährliche Kosten hinzu (ca. 40–150 € pro Jahr je nach Anbieter).
Wie lange dauert die Erstellung?
Eine einfache Seite ist in 1–2 Wochen fertig. Ein komplexeres Projekt mit individuellem Design dauert 3–6 Wochen, abhängig davon, wie schnell du Feedback gibst und Inhalte lieferst.
Ist die Website DSGVO-konform?
Das ist kein Opt-In, sondern Grundlage meiner Arbeit. Keine Google Fonts, keine externen CDNs, kein Tracking ohne Einwilligung, korrektes Impressum und Datenschutzerklärung inklusive.
Was ist, wenn ich nach dem Launch Änderungen brauche?
Kleine Änderungen (Texte, Bilder, neue Seite) besprechen wir unkompliziert, ich bin kein Agentur-Apparat mit Ticket-System. Größere Erweiterungen werden als separate Projekte berechnet.