Wenn du eine neue Website planst, wirst du früh auf WordPress stoßen. Fast jeder empfiehlt es, fast jede Agentur baut damit. Aber ist WordPress wirklich die beste Wahl für jeden? Die ehrliche Antwort: kommt drauf an.

Was WordPress gut macht

WordPress ist das meistgenutzte CMS der Welt. Das hat Gründe. Du kannst Inhalte selbst pflegen, ohne Code anzufassen. Es gibt Tausende Plugins für fast jede Anforderung. Und für Blogs, Magazine oder Content-schwere Seiten ist WordPress nach wie vor eine solide Wahl.

Auch wenn du ein großes Team hast, das regelmäßig Artikel, Produkte oder Seiten anlegen soll, macht WordPress vieles leichter. Das Redaktionssystem ist ausgereift und für viele Nutzer verständlich.

Wo WordPress an seine Grenzen kommt

Das Problem beginnt, wenn du eine einfache Business-Website willst, die schnell lädt, sicher ist und wenig Pflege braucht. Genau da zeigt WordPress seine Schwächen.

Drei Punkte, die ich bei Kundenprojekten immer wieder sehe:

Was eine individuelle Website bietet

Eine individuell entwickelte Website hat keinen unnötigen Code, keine ungenutzten Plugins, keine Drittanbieter-Abhängigkeiten. Sie tut genau das, was du brauchst.

Der berechtigte Einwand: Du kannst Inhalte nicht ohne technisches Wissen ändern. Das stimmt — außer ich baue dir ein schlankes Admin-Interface. Das besprechen wir im Projekt.

Wann welche Lösung sinnvoll ist

WordPress macht Sinn, wenn du regelmäßig viele Inhalte selbst pflegst, ein großes Team Zugang braucht oder du komplexe Shop-Funktionen benötigst.

Eine individuelle Website macht Sinn, wenn du eine saubere, schnelle Business-Präsenz willst. Wenn deine Website hauptsächlich Kunden überzeugen soll, nicht täglich von dir bearbeitet wird und du keine 20 Plugins brauchst. Das sind die meisten Selbständigen und kleinen Betriebe in Schleswig-Holstein, die mich kontaktieren.

Die beste Website ist nicht die mit den meisten Funktionen. Es ist die, die für deine Kunden am schnellsten lädt und sie am klarsten zur richtigen Aktion führt.

Was der Unterschied kostet

Ein WordPress-Theme gibt es ab 50 bis 100 Euro. Klingt günstig — bis du Plugins dazurechnest: SEO-Plugin, Formular-Plugin, Cache-Plugin, Sicherheits-Plugin. Schnell kommen 200 bis 400 Euro pro Jahr zusammen, nur für Lizenzen. Ohne Entwicklung, ohne Wartung.

Eine individuelle Website hat höhere Einstiegskosten, aber keine laufenden Lizenzkosten. Bei mir startet eine Business-Website ab 499 Euro. Kein Plugin-Abo, kein Update-Stress, schnellere Ladezeiten.

Mein Standpunkt als Webdesigner aus Neumünster

Ich baue selten WordPress-Websites. Wenn die Anforderungen es verlangen, ist WordPress eine Option. Für den typischen Selbständigen aber performt eine schlankere Lösung fast immer besser, ist sicherer und kostet langfristig weniger.

Wenn du denkst, du brauchst WordPress: Reden wir darüber. Manchmal stimmt das. Meistens nicht.

Häufig gestellte Fragen

Ist WordPress kostenlos?

Die WordPress-Software selbst ist kostenlos. Aber du brauchst Hosting, eine Domain, meist ein Premium-Theme und verschiedene Plugins. Rechne mit 200 bis 500 Euro im Jahr allein für laufende Kosten, ohne Entwicklung.

Kann ich eine individuelle Website selbst bearbeiten?

Ja, wenn ein schlankes Admin-Interface integriert wird. Das ist ohne WordPress-Overhead möglich. Sprich mich darauf an, wenn das für dich wichtig ist.

Ist WordPress sicher?

WordPress selbst ist nicht grundsätzlich unsicher. Die meisten Probleme kommen aus veralteten Plugins, schlecht gewarteten Themes und zu wenig Aufmerksamkeit für Updates.

Wann würdest du WordPress empfehlen?

Wenn ein Team regelmäßig Inhalte pflegen muss, du einen großen Blog betreibst oder komplexe Shop-Funktionen brauchst. Für eine typische Business-Website ist es meistens zu viel des Guten.

Was ist der SEO-Vorteil einer individuellen Website?

Sauberer Code, schnelle Ladezeiten und eine klare Struktur sind starke SEO-Grundlagen. Keine ungenutzten Plugins, kein aufgeblähtes HTML. Das wirkt sich direkt auf das Google-Ranking aus. Mehr dazu erkläre ich im Artikel über Website-Ladezeit und SEO.